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Pornoheft

Pornohefte waren schon vor der Etablierung von Videorekordern der Hauptverbreitungsweg von Pornographie. Sie werden immer noch in Serien hergestellt und dienen oft auch als Begleitwerke zum aktuellen Filmangebot eines Pornofilm-Verlags. Sie haben ein eigenes Klientel welches mehr von Fotografie als von bewegten Bildern angeregt wird und evtl. nicht immer auf Abspielgeräte und Fernseher zugreifen kann, z. B. Geschäftsreisende oder Fernfahrer unterwegs. Bei Filmpromotion dienen sie auch als günstige und lukrative Nebenverwertung denn die Akteure müssen dann dafür nicht extra zum Set bestellt werden.

Inhalte

Zweifelsfrei wichtigster Bestandteil von Pornomagazinen sind zahl- und detailreiche Fotografien der Geschlechtsteile vor während und nach dem Akt bzw Selbstbefriedigung / Masturbation, vorzugsweise in hochauflösender Nahaufnahme. Um dem „Leser“ ausreichend Einblicke bieten zu können helfen die Darsteller nach indem sie sowohl Stellungen wählen bei denen Zuschauer einen möglichst freien Blick auf die Genitalien und die Penetration haben, als auch mit den Händen nachhelfen um noch mehr Details freizulegen als in der Realität zu sehen ist.
Häufig werden diese Bilderserien von Text begleitet welcher eine Handlung dazu erzählt. Dies geschieht oft in mehreren verschiedenen Sprachen je nach Vertriebsgebiet.

Gedruckter Porno lässt sich genauso wie Filmporno weniger nach der eigentlichen Handlung in entsprechende Genres einteilen sondern mehr nach Vorlieben und Fetische sowie den gezeigten Körperteilen und Sexpraktiken kategorisieren. Den Inhalten sind nur durch staatliche Gesetze Grenzen gesetzt.

Produktion

Um eine gute Bildqualität zu gewährleisten druckt man Pornohefte als Hochglanzmagazine auf hochwertiges schweres Papier, und damit sie diskret verwahrt werden können bevorzugt man kompakte Heftformate. Man kann die zeitliche Entwicklung der Fotografie und Bildbearbeitung deutlich an der Bildqualität der jeweiligen Zeit erkennen.

Wo kauft man Pornohefte?

Im ersten Vertriebsweg erhält man Pornohefte dort wo auch entsprechende Videos verkauft oder verliehen werden wie z. B. Sex-Shops und Videotheken. Desweiteren findet man diese auch abseits vom restlichen Angebot an einschlägigen Kiosks und Tankstellen, wo sie zum Schutz der jugendlichen Kunden in Folie eingeschlagen und mit Deckblättern sowie Warnhinweisen versehen werden.

Freigabe

Ein Pornomagazin ist naturgemäß nicht zensiert und als hardcore einzustufen wodurch eine Jugendfreigabe grundsätzlich entfällt – strengstes Jugendverbot – und es sogar für manche Erwachsene nicht geeignet ist.

Aufklärung

Auch Pornohefte tragen ihren Anteil an sexueller Aufklärung der Gesellschaft. Zwar werden sie hauptsächlich von Männern als Ersatzbefriedigung konsumiert, doch lassen sich auch Paare davon beim Liebesspiel anleiten und inspirieren um Abwechslung in ihr Sexleben zu bekommen.

Wikipedia Eintrag über Pornografie